Fleischerinnung Regensburg
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Beste Qualität und Beachtung der Vorgaben sind die obersten Gebote

Das Fleischerhandwerk bietet Tätigkeiten mit interessanten Perspektiven

Kompetente Fleischer sind heute mehr denn je gefragt. Sie bürgen für die Qualität ihrer vielfältigen Produkte. Unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben entscheidet der Fleischer über Auswahl und Zusammensetzung des Rohmaterials sowie über Zutaten und Gewürze. In weiteren Arbeitsschritten erstellt er durch Brühen, Füllen, Kochen, Räuchern oder Pökeln das verkaufsfertige Endprodukt. Hier sind handwerkliches Geschick und gute Kenntnisse über die biochemischen Verarbeitungsvorgänge für die Qualität besonders wichtig.

Während der Ausbildung erlernt der Fleischerlehrling den fachgerechten Umgang mit dem Nahrungsmittel Fleisch. Zu seinen späteren Tätigkeiten gehört die Auswahl und Beurteilung von Schlachttieren und Fleisch. Er zerlegt und sortiert das Fleisch nach Beschaffenheit und Zweckbestimmung und verarbeitet es zu den verschiedensten Fleisch- und Wurstprodukten..

Die Lebensmittelbranche ist ein wichtiger Zweig des Handwerks, in dem sich Fachleute ständig um die Versorgung der Menschen kümmern. Fleischverarbeitung als Beruf bietet vielfältige Möglichkeiten. Schlachten, zerlegen und die Wurstherstellung gehören ebenso zum Berufsbild, wie Feinkost- und Konservenherstellung und die Herstellung von kalten Platten.

Beste Qualität ist für Fleischer das oberste Gebot, wenn es um die Herstellung von Lebensmitteln geht. Frische bezüglich der verwendeten Rohstoffe ist eine Selbstverständlichkeit. Rind-, Schweine- und Kalbfleisch gehören neben Lammfleisch zu den gängigsten Sorten. Gutes Fleisch ist immer die Basis für Erzeugnisse, die vom Fleischer per Handarbeit oder unter Zuhilfenahme von Maschinen hergestellt werden. Moderne Technik ist äußerst wichtig, denn nicht selten haben Fleischer es in ihrem Alltag mit gewichtigen Stücken zu tun. Halbe Schweine, ganze Schinken oder große Schüsseln mit Wurstrohmasse sind zu bewegen.

Körperlicher Einsatz ist gefordert, der Fleischer muss aber auch mit seinen Kräften haushalten, um sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können und zielgerichtetes Arbeiten zu ermöglichen. Hebe- und Transportwerkzeuge, Sägen und unterschiedliche Maschinen für die Fleischzerkleinerung und Weiterverarbeitung sind heutzutage in jeder Fleischerei zu finden. Sie erleichtern nicht nur dem Handwerkernachwuchs die Arbeit. Auch erfahrene Fleischer greifen gern auf die technischen Einrichtungen zurück, um sich die Arbeit zu erleichtern.

Fast zum Koch wird der Fleischer, wenn er Bestellungen für den hauseigenen Partyservice ausführt, oder bestimmte, allerdings eingegrenzte Kundenwünsche hinter den Kulissen des Restaurants erfüllt, das an die Fleischerei angegliedert ist.

Aufgabe von Fleischereifachverkäufern ist es, die Ware im Glastresen im Laden zu platzieren und ansprechend zu präsentieren. Im Gespräch mit den Kunden findet die Kaufberatung statt. Fleischer und Verkäufer im Fachgeschäft stellen ein eingespieltes Team dar. Nach der Fleischerlehre nutzen viele Nachwuchshandwerker in der Lebensmittelbranche Möglichkeiten zur Weiterbildung. Neben der Chance, den Meister zu machen, gibt es das Angebot, sich zum geprüften Techniker der Fachrichtungen Fleisch- oder Konserventechnik schulen zu lassen.