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Das Fleischerhandwerk mit neuer „f“-Marke

Musterstadt, 23. Mai 2012.
Vor kurzem hat der Deutsche Fleischer-Verband (DFV) die neue „f“-Marke des Fleischerhandwerks vorgestellt. Das neue, beim Deutschen Patent- und Markenamt geschützte „f“ ersetzt zukünftig das bisherige weithin bekannte „f“-Zeichen der Fleischer-Fachgeschäfte.

Stand schon das „f“-Zeichen seit Jahrzehnten für die Qualität, Frische und Vielfalt im Fleischerhandwerk, so geht die neue Marke noch einen wichtigen Schritt weiter: Jedes Fleischer-Fachgeschäft, dass mit der „f“-Marke werben will, muss nicht nur Mitglied der Fleischer-Innung sein, sondern sich zudem ausdrücklich und vertraglich zur Einhaltung genau festgelegter handwerkstypischer Qualitätsmaßstäbe, die sich zum Beispiel auf die Qualifikation der Mitarbeiter, Tierschutzaspekte, Herkunftsnachweise beim Fleisch sowie die persönliche Verantwortung des Betriebsinhabers beziehen, verpflichten.

Nach den Worten von Otto Beispiel, Obermeister der Fleischer-Innung Musterstadt, sind diese Maßstäbe in den handwerklichen Mitgliedsbetrieben seiner Innung schon seit langem eine Selbstverständlichkeit in der täglichen Arbeit. Doch wolle man das nun durch die neue „f“-Marke den Verbrauchern noch stärker verdeutlichen. „Wir wollen unseren Kunden noch mehr als schon bisher die Gewissheit geben, dass sie in unseren Betrieben die Qualität erhalten, die sie zu Recht dort erwarten“, erläutert Fleischermeister Beispiel. Dazu gehöre neben frischer und hochwertiger Ware auch die fachkundige Beratung. Denn gerade dieses werde derzeit verstärkt nachgefragt. „Unsere Kunden wollen wissen: Was ist drin in der Wurst? Und von uns kriegen sie immer eine Antwort“, versichert der Obermeister.

Wo also das neue „f“ in der nächsten Zeit bei Fleischer-Fachgeschäften der Innung Musterstadt auftaucht, da signalisiert es: Hier werden handwerkliche Grundsätze und handwerkliche Qualität ernst genommen und umgesetzt.


Der Wegweiser zum Fleischer-Fachgeschäft – die f-Marke

Die rote f-Marke kennzeichnet die Fleischer-Fachgeschäfte in Deutschland. Grundsätzlich darf die f-Marke nur von handwerklich betriebenen Unternehmen geführt werden, das heißt, nur wer den Meisterbrief erworben hat, erhält das Recht, die f-Marke zu führen.

Sie darf nur dann verwendet werden, wenn sich der Betriebsinhaber vertraglich zur Einhaltung eines hohen und nachprüfbaren Qualitätsstandards in Produktion und Verkauf verpflichtet hat. So muss der fleischerhandwerkliche Meisterbetrieb immer ein breites Sortiment an Fleisch- und Wurstwaren im Angebot haben, das den hohen Erwartungen entspricht, die der Verbraucher in den Punkten an Frische und Vielfalt an das Handwerk stellt. Ein maßgeblicher Anteil dieses Angebots muss aus handwerklicher Produktion stammen.

Der Inhaber und ausgebildete Fleischermeister trägt stets für die ausgezeichnete Qualität der Fleisch- und Wurstspezialitäten sowie den hohen Standard bei der Produktsicherheit die persönliche Verantwortung. Wertvorstellungen und Qualitätsnormen fleischerhandwerklicher Tradition werden dabei ebenso beachtet wie die aktuellen gesetzlichen Anforderungen an eine moderne Produktion.

Gut ausgebildete und geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen nicht nur für die Herstellung einwandfreier Produkte sondern bieten auch eine persönliche, qualifizierte und freundliche Beratung und Bedienung der Kunden. Wer die f-Marke führt, hat sich hierzu verpflichtet.

Die Herkunft seiner Schlachttiere kann jeder Fleischermeister jederzeit nachweisen. Fleischer-Fachgeschäfte beziehen ihre Tiere bevorzugt aus der Region. Die sorgfältige Auswahl sowie schonender Umgang mit den Tieren, insbesondere die Einhaltung kurzer Transportwege, spielen bei der Sicherung der Fleischqualität eine große Rolle.

Die Fleischer-Fachgeschäfte sind fest in die regionalen Wirtschaftskreisläufe eingebunden. Der Eigentümer und die Mitarbeiter leben selbst in der Region, bilden dort qualifizierten Nachwuchs aus und sichern Arbeitsplätze. Deswegen ist ihnen die hohe Lebensqualität und das Wohlergehen ihrer Kunden ein großes Anliegen. Von der Identifikation mit der Region und der großen Verbundenheit mit eigenen Berufstand zeugt die Mitgliedschaft in der Fleischerinnung. Die Mitgliedschaft in der Innung ist nicht nur Voraussetzung zur Führung der f-Marke sondern verhilft dem Fleischer-Fachgeschäft zu stets aktuellem Wissen rund um Verbraucherschutz und Warenkunde.

Die Fleischer-Fachgeschäfte führen als äußeres Zeichen für diese Qualitätsverpflichtungen die rote f-Marke des Fleischerhandwerks.